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Jean-Frederic Lemaire

 
 
Am 30. April 1738 wurde ich als Sohn eines wohlhabenden Tischlers und Schiffsbauer,
in Bordeaux geboren. Durch die Beziehung meines Herrn Vater zur Marine, konnte
ich dort das Handwerk als Tischler und Schiffsbauer lernen.
Unter Capitain Louis Antoine de Bogainville, wo ich auch eine militärische Ausbildung ausübte, kam ich ins gelobte Land.  In den folgenden Jahren hatten wir viele Seeschlachten gegen die Engländer.  Durch hervorragende Kampf- und Führungsleistung, wurde ich zum 2. Offizier befördert.
Nach schweren Verlusten der französischen Flotte, wurde 1760  im Kampf um Montreal, unser Schiff versenkt.
An Land gerettet, schloss ich mich der Pioniereinheit La Marck, an.
1764, im Kampf mit den Pontiac Indianern gegen die Engländer, musste ich schwer verletzt aus dem Militärdienst ausscheiden.
Nach Jahren der Genesung, schloss ich mich 1776 der Continental Miliz an. 1781 wurde unsere Einheit zerschlagen. Auf der Flucht vor der Übermacht der Engländer, wurde ich von einem Handelsschiff der North-West-Company aufgenommen.
So kam ich nach Fort Welsh und habe mich der N.W.Co. verpflichtet, bei der ich mein früheres Handwerk ausübe.
 
 
 
    Frazer James McGee

 

Geboren und aufgewachsen in Edinburg/Scottland als Sohn eines Landbesitzers/Landadel. Als er bei einem Duell seinen Gegner vermeintlich tötet, flieht er auf einem Übersiedlerschiff nach Amerika. Da er als blinder Passagier trotz seiner reichen Herkunft, seine Überfahrt nicht zahlen kann, wird er von einem reichen Schweizer Industriellen frei gekauft und tritt in dessen Diensten. Er hält diesen in dem Glauben, dass er ein armer Teufel ist, um nicht erkannt und zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Mit seinem neuen Herrn kommt er später nach Fort Welsh, wo ihn ein Brief seines Vaters erreicht, in dem dieser ihn von seiner seelischen Last befreit und ihm mitteilt, dass der Duell-Gegner noch am Leben ist und er sein Erbe in Scottland antreten kann, wann immer er will. Als sein Herr davon erfährt, entlässt dieser ihn sofort aus seinen Diensten. McGee beschließt jedoch, zunächst lieber in den Kolonien sein Glück zu suchen und zieht das einfache Leben in einem Fort vor. Fortan versieht er seinen Dienst als Lagerverwalter der NWCo. in Fort Welsh. Er ist für das Verpacken, Wiegen und Beschriften der Handelsware im Lagerhaus zuständig.

Im Kriegsfall Mitglied der 14th. Albany Siedler-Miliz unter Captain Weinland
 

Vorhandene Kenntnisse:     
•  Kanufahrt / Rudern auf Flüssen
•  Lehmbau  

 Zu Wasser:  Schiffskoch

 

   Manfred Schröter

 

  

 Smoky- der im Rauch steht-

 

Als zweitgeborenes Kind meiner Eltern bin ich als junger Knabe wegen der Hungersnot in Europa nach Amerika ausgewandert, um ein neues Leben für unsere Sippe aufzubauen.
Im Laufe der Jahre konnte ich mich nach vielen Strapazen und ständig wechselnden Arbeitgebern in Pennsylvania niederlassen. Dort habe ich den Beruf des Zimmermanns und des Blechners erlernen können. Auch das haltbarmachen durch räuchern von Fleisch und Fisch konnte ich in einer so Unnachahmlichen Art perfektionieren, woraufhin ich meinen Namen, Smoky –Der im Rauch steht- erhalten habe.
In Pennsylvania habe ich auch gleich zwei Mal den Genuss der Ehe erleben dürfen. Meine erste, doch sehr untreue Frau, wurde -Gott sei Dank- von Tuberkulose dahingerafft. Mit meiner zweiten Frau, einer Bildhübschen Indianerin vom Stamm der Shawnee zeugte ich im hohen Alter von 39 Sommern noch einen Stammhalter, der heute bei seiner Mutter lebt.
Als Fallensteller trieb es mich in das Gebiet westlich der großen Seen. Dort lernte ich Gerald Fils de Loup kennen, und wir verbrachten einige Jahre als Voyageure bei seinem Vater Noir Loup. Durch Umstände verloren wir uns als gute Freunde aus den Augen, und konnten uns aber im Pays dén Haut abermals als Fallensteller behaupten.
Als die NWCo ihren Außenposten „Fort Welsh“ errichtete, entschloss ich mich als tatkräftige Unterstützung anzuheuern, um meinem Leben eine Sesshaftigkeit zu geben.
Ich hoffe, dass ich als Jäger, Metzger und Zimmermann für den Außenposten der NWCo einen Sinn in meinem Leben finden kann.


  Sally Welsh

Ich wurde in New Scottland als Tochter von Wesley und Margaret O´Bryan geboren. Da meine Eltern ein ärmliches Dasein fristeten und ihren Kindern keinerlei Perspektiven bieten konnten, kam ich im Alter von 9 Jahren als Mündel zu meinem reichen Onkel nach Grand Portage, einem höheren Angestellten der North West Company. Hier lernte ich Lesen und Schreiben sowie den Umgang mit Zahlen und sollte der feinen Gesellschaft zugeführt werden. Die dahin gehenden Bemühungen meines Onkels schlugen jedoch allesamt fehl. Ich kletterte lieber auf Bäume und zerriss mir die Röcke, als mich den, den Frauen im allgemeinen zugedachten, höheren Künsten und den geschwollenen Konversationen der mir zur Seite gestellten Begleiterinnen hin zu geben.

Bei einem Handwerker auf der gegenüber liegenden Straßenseite lernte ich heimlich das Schneidern. Ich schaute ihm sehr gerne und oft bei seiner Arbeit über die Schulter und durfte später auch selbst Hand anlegen. Es wurde überhaupt nicht gerne gesehen, wenn ich mich dort herum trieb. Aber mein Onkel wusste sowieso nicht alles.

Später lernte ich Captain P. F. Welsh kennen, der oft geschäftlich im Hause meines Onkels zu tun hatte. Er faszinierte mich schon als junges Mädchen, was mit zunehmenden Alter ebenfalls zunahm. So ist es nicht verwunderlich, dass wir irgendwann heirateten. Mein Onkel war im Grunde wohl froh, dass er das Objekt seiner gescheiterten Bemühungen wieder los wurde.    

Nach Fertigstellung von Fort Welsh reiste ich meinem Mann dorthin nach. Im Fort durfte ich endlich auch einige Aufgaben übernehmen. So betreibe ich dort die Taverne und kümmere mich um den Cottage- und Bauerngarten. auch meine Schneiderkünste kann ich dort anwenden und die Mannschaft liebt meine Kochkünste sehr.

 

 Kenntnisse:

•   Schneidern von Kleidung
•    Ziehen von Kerzen
•    Gärtnern, alte Kulturpflanzen, Kräuter
•    Fingerweberei
•    Seifesieden
•    historische Wäscherei

. . . und leckere Gerichte kochen!

 

 

Sean Murry McLine 

Geboren im Grenzgebiet in Canada. Vater Angestellter der NWCo als Voyageur, verunglückte bei einem Schiffsuntergang. Mutter verstarb bei der Geburt von mir an Kindbettfieber. Da ich keine Eltern und auch keine Verwandten hatte, war ich auf mich selbst gestellt. So nahm ich  im zarten Alter von 10 Jahren meines Vaters Platz im Yorkboot ein. Da ich jetzt Vollweise war unterschrieb ich den Vertrag als vollwertiger Voyageur mit allen Pflichten und Regeln der NWCo. Einige Jahre später schloss ich mich Kapitän Welsh an, um einen neuen Platz für ein Fort zu finden. Ich half mit, Bäume zu fällen, ging auf die Jagd, um frisches Fleisch für die Fortbesatzung mit meiner Muskete zu schießen. Ich half mit beim Bau des neuen Forts, Namens "Fort Welsh".

Wenn der Frühling kommt, werde ich, so wie jedes Jahr, mit der Mannschaft im Yorkboot nach Grand Portage zurück fahren, um neue Handelsgüter nach Fort Welsh zu bringen.

Meine Aufgaben im Fort sind alle anfallenden handwerklichen Tätigkeiten.

Im Kriegsfall Mitglied der 14th Albany Siedler-Miliz unter Capitain Weinland

  

Captain P. F. Welsh 

Geboren als Sohn von Winfried Oscar Welsh, Schmied in der Grafschaft Kilkenny/Irland. Mit 20 Jahren auf einem Kriegsschiff zur See zur Zeit King George II und King George III.
Mit 38 Jahren Wechsel zur Binnenschifffahrt (NWCo) nach Amerika.
Mit 42 Jahren im Rang eines Kapitäns zur See Leiter einer Expedition, mit dem Auftrag einen Handelsposten der NWCo zu errichten, der gut mit kleinen Booten erreichbar ist und über eine Passage ins Landesinnere verfügt, die zu Fuß wie auch zu Pferd begehbar ist.

Vorhandene Kenntnisse:
·    Kartographie
·    Navigation
·    Lesen und Schreiben
·    Kriegskunst zu Wasser und Land
·    Blockhausbau
·    Bau von Fenster und Türen, und deren Beschläge aus Eisen.

Im Kriegsfall Mitglied der 14th. Albany Siedler-Miliz unter Captain Weinland

 

 Gerald Fils de Loup

Ich wurde in Pennsylvania als 5. und letztes Kind deutscher Auswanderer geboren. Mit meiner ersten Frau liess ich mich im Grenzgebiet nieder. Sie schenkte mir einen Sohn doch sie verstarb nur ein Jahr danach. Anfang des Krieges trank ich damals mit meinen damaligen  Arbeitsgeber in einer Taverne viel zuviel so das ich  mich garnicht mehr genau erinnern kann wie ich mich am nächsten Morgen in der Loyallisten Milz vor fand. Es kristallisierte sich schnell heraus das ich nicht der Einzigste unfreiwillige war. Mit ihnen verstand ich mich sehr gut und es entstand eine dicke Freundschaft. Wir einigten uns darauf, dass wir im Gefecht grüne Mützen tragen, um uns nicht aus versehen selbst zu beschießen. Nachdem wir in einen der ersten Gefechte mit ansehen mussten, wie Verwundete und Gefangene brutal ermordet wurden, wechselten wir die Seiten und schlossen uns der 14. Albany Siedler Miliz an, wo wir bis Kriegsende zusammen als Scouts dienten. Während dem Krieg heirate ich meine zweite Frau, die mir eine Tochter schenkte.
Nach dem die Kampfhandlungen vorüber waren, standen wir mittellos da, erfuhren aber das Captain Welsh eine Expeditions nach Grad Portage und darüber hinaus plante und hierfür noch einige Männer suchte. Wir schlossen uns bis Grand Portage ihm an und konnten uns dermassen beweisen das wir für ein weiteres Jahr verlängerten um beim Aufbau vom Fort Welsh am Rat River zu helfen. Mittlerweile führe ich das Kommando über eine Kanu Brigade die von Fort Welsh nach Grand Portage Pelze und Handelsgüter transportiert.

Im Kriegsfall, Scout ,der  14. Albany Siedler-Miliz  unter Captain Weinland

 

Katy Ross 

Ich wurde auf der Überfahrt von Schottland nach Nordamerika geboren und meine Mutter verstarb 9 Monate später. Als ich 3 Jahre alt war, verstarb leider auch mein Vater an einer schweren Krankheit. Daraufhin nahm mich eine sehr gute Freundin meiner Mutter bei sich auf. Sie zog mich mit ihren beiden Söhnen als ihre Tochter auf und so gehörte ich fortan zum Clan Ross. Als mein Stiefbruder, auf der Suche nach einem Stück Land, ins Grenzland von Albany aufbrach bestand meine Stiefmutter darauf, dass ich meinen Bruder begleite. 
In einer kleinen Stadt lernte ich meinen zukünftigen Mann kennen doch leider wurde er zum Militär- Dienst bei den Lloyallisten gezwungen mit Unterstützung meines Bruders schaffte  ich es mich seiner Einheit anzuschließen wozu ich mich in Männerkleidung kleiden musste um bei meinem Liebsten zu sein er schenkte mir noch während des Krieges eine Tochter.
Nach einigen Gräueltaten von Seiten der Loyallisten wechselte ich mit meinen Mann und Freunden die Seite und schlossen uns der 14.Albany Siedler Miliz an.nach dem Krieg schlossen wir uns einer Expedition nach Grand Portage an und Captain Welsh erkannte sehr schnell wer sich da  unter der Männerkleidung versteckte er nahm mich auf wie seine Tochter ohne es meinen Mann jemals zu sagen denk ich das, das mit ein Grund war das er uns noch weiter in den Westen mitnahm.

Im Kriegsfall Mitglied der 14. Albany Siedler-Miliz unter Kapitän Weinland

 

Oliver

 

Mein Name ist Oliver. Meinen Nachnamen kenne ich nicht. So lange ich mich erinnern kann, bin ich mit Wilson in den Wäldern umhergestreift. Wir jagden alles, was zu jagen war. Wenn er total betrunken war, faselte er immer so was wie, daß meine Mutter aus Irland stammte und daß er, als sie verstarb, versprochen hatte, auf mich acht zu geben. Nur leider hat es ihn letztes Jahr dann erwischt. Er viel betrunken in den Fluß und tauchte nie wieder auf. Mein Glück war, daß mich Red Badger, ein Capitän der NWCo., halb verhungert in der Nähe der Stromstellen fand und mich in seinem Yorkboot mit nach Fort Welsh nahm. So blieb ich im Fort und lernte das Bearbeiten von Holz, meistens helfe ich bei einfachen Arbeiten als Handlanger, sammle Holz oder helfe beim Ausschank in Sally's Taverne. Auch muß ich sagen, die Getränke sind köstlich. Manchmal, wenn Sally gut gelaunt ist, bekomme ich einen Krug Bier. Leider ist es nicht so oft.

De Loup sagt, daß ich den nächsten Frühling mit im Canu nach Grand Potage als Voyageur rudern muß, da ein Voyageur seiner Brigade sich schwer verletzt hat.

 

 Noah Fils de Loup 

Salut, mein Name ist Noah. Meine Eltern sind mein Papa und meine Mama, geboren wurde ich von meiner Mama und ich wohne in einem Haus. Alle sind meine Freunde und wenn nicht, dann sage ich auch: "nein mein Freund". Also sei nett zu mir, dann bin ich auch dein Freund.

 

 Captain Red Badger

 

 

Bootsmann  Jack

 

Als Johannes Friedrich derer zu Seyfried wurde ich in Troppau in Oberschlesien geboren. Da ich als 6. Kind keinen Anspruch auf das väterliche Erbe hatte, entschied ich mich für eine militärische Laufbahn im IR 3 der preußischen Armee. Strategisches Geschick und entschlossenes Handeln verhalfen mir schon bald zum Rang eines Premierleutnants. Leider wirkten sich meine Spielsucht und mehrere Ehrenhändel wenig förderlich auf meine weitere militärische Karriere aus. Durch eine verräterische Intrige drohte mir eine Inhaftierung auf der Festung Magdeburg. Um dieser zu entgehen, entschloss ich mich, zu flüchten.

Während meiner Überfahrt nach Amerika lernte ich Captain Welsh kennen, der mich in seine Mannschaft aufnahm und schließlich zum Bootsmann machte. Ich vertraute ihm meine wahre Herkunft und die Umstände meiner Flucht an, woraufhin wir gemeinsam entschieden, dass ich mich fortan nur noch Jack nenne.

Aufgrund der Unruhen im Land, die vermutlich auch vor Fort Welsh nicht haltmachen werden, entschieden Captain Welsh und ich, die dort lebenden Männer militärisch auszubilden. Da ich das in preußischer Manier mache, was Strenge und Härte beinhaltet, nennt man mich hinter vorgehaltener Hand auch den „Colonel“.

Babette Deveroe

 

Katharina Sandfort

 


Als einzige Tochter des Grafen Eduard Wilhelm von Hersfeld und seiner Frau Friederike Maria erfuhr ich zwar ein behütetes Leben, doch war es zugleich auch stark reglementiert. Ich lernte Lesen und Schreiben, und all die Dinge, die vonnöten waren, um als junges Mädchen auf dem öffentlichen Parkett zu glänzen. Wissend, dass mein Bruder eines Tages das Erbe unseres Vaters antreten wird, fügte ich mich den Heiratsplänen meiner Eltern. Ein finanzieller Engpass veranlasste meinen Vater, mich mit dem wohlhabenden Kaufmann William Sandfort zu verheiraten. Nach anfänglicher Scheu fanden wir schließlich zueinander und verbrachten glückliche Jahre in Hamburg, von wo aus er seine Geschäfte betrieb.
Der unerwartete Tod eines Geschäftspartners in den Kolonien veranlasste meinen Mann, sich auf dem Weg nach Amerika zu machen. Nach seiner Ankunft bat er mich in einem Brief, ihm zu folgen. Trotz großer Bedenken, ob ich als Frau und noch dazu allein eine derart lange und gefährliche Reise antreten soll, entschied ich mich, seiner Bitte zu folgen. Mit meiner Bediensteten Babette machte ich mich auf den Weg, der beschwerlich und abenteuerlich zugleich war, und der uns beiden einiges abverlangte.
In der Neuen Welt angekommen erfuhr ich, dass sich mein Mann auf einem Handelsposten der NWCo befindet. Nachdem ich mich von den Strapazen der langen Reise erholt hatte, setzte ich meinen Weg fort. Vor wenigen Wochen erreichten Babette und ich endlich Fort Welsh. Statt mich zu meinem Mann zu führen, führte man mich zu seinem Grab. Der Schock hätte größer nicht sein können. Nichts ersehne ich im Moment mehr als die Heimreise, doch aufgrund des schlechten Wetters ist sie mir verwehrt, und da der Winter vor der Tür steht, scheine ich dazu verdammt zu sein, die nächsten Monate in dieser Wildnis verbringen zu müssen.

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